Der Außenseiter – Somebody’s Geschichte

Die ersten Freunde von Somebody waren Zwillinge. Sie hießen Mia und Gerrit. Sie hatten viele Geschwister und mit ihnen allen spielte Somebody, noch bevor er in den Kindergarten kam. Als der erste Kindergartentag kam, weinte Somebody, als seine Mutter sich verabschiedete. Er ließ sich erst beruhigen als er zu Mia und Gerrit durfte. Mia und Gerrit waren Somebody’s erste Freunde.

Mit fünf Jahren zog Somebody mit seinen Eltern und Geschwistern um. In ein eigenes Haus. Weit weg von Mia und Gerrit. Er ging in einen neuen Kindergarten. An seinem ersten Tag dort weinte er nicht. Er schaute sich um und versuchte neue Freunde zu finden. An seinem Tisch gegenüber saß ein Junge, der sehr nett aussah. Die Kindergärtnerin sprach diesen mit „Nico“ an. Also lächelte Somebody den Jungen an und sagte: „Hallo Nico“. Nico und Somebody wurden beste Freunde. Sie spielten miteinander, vermutlich stritten sie auch miteinander. Sie wurden zusammen eingeschult, saßen in der Schule nebeneinander. Nico war Somebody’s erster bester Freund.

Eines Tages in der Schule spielte Somebody mit einem Buntstift herum. In einem unachtsamen Moment piekte er damit Nico in die Wange. Zum Glück passierte nichts schlimmes. An diesem Tag holte Somebody noch seinen kleinen Bruder vom Kindergarten ab, denn Somebody’s Mutter war zu einer Kur gefahren. Auf dem Heimweg hielt plötzlich Nico’s Mama die beiden an. Wütend redet sie auf Somebody ein, dass er Nico schlimm verletzt hätte und sie nicht mehr nebeneinander sitzen dürften. Weinend lief Somebody nach Hause. Seine Oma, die auf die Kinder aufpasste, während die Mutter weg war tröstete Somebody nicht. Am nächsten Tag saß Nico auf einem anderen Platz. So verlor Somebody seinen ersten besten Freund.

Für einige Jahre fand Somebody keinen neuen besten Freund. Er spielte mit vielen Kindern. Mal hier mal da, doch er fühlte sich mit keinem richtig fest verbunden. Mit neun Jahren bekam Somebody zum ersten mal das Gefühl, dass er anders war als andere Kinder. Er hatte das Gefühl seine Kindheit hinter sich gelassen zu haben. Er hatte das Gefühl, über vieles nachdenken zu müssen, sich Sorgen zu machen. Er fühlte sich nicht verstanden und nicht verbunden. So lernte Somebody die Einsamkeit kennen.

Weil Somebody’s Gedanken anders waren, als die von Gleichaltrigen suchte er neue Freunde bei älteren Kindern. Er fand eine Clique in der er sich wohl fühlte. Besonders mit Nelly verstand er sich gut. Sie dachten sich gemeinsam Geschichten aus und spielten diese nach. Sie machten Pläne, hörten Musik, waren das erste mal verliebt, aber nicht ineinander. Er fühlte sich sehr verstanden und angenommen. Doch als Nelly nach der zehnten Klasse auf eine andere Schule und nach dem Abitur an die Uni ging brach der Kontakt irgendwann ab. In Somebodys Jahrgang hatten sich in der Zwischenzeit feste Cliquen gebildet, die Somebody oft wie gemauerte Festungen vorkamen. Als Nelly weg war, fand er keinen Zugang mehr in den Festungen. Er lernte das Gefühl kennen, nicht gut genug zu sein. Er hielt sich für minderwertig. Nicht wichtig, nicht aufregend, nicht hübsch genug. Langweilig, nervig und überflüssig. Somebody’s neue Freunde waren dunkle Gedanken und Kälte.

Die neuen Freunde begleiteten Somebody wohin er auch ging. Sie fraßen sich durch seinen Kopf und seine Seele. Mit jedem Freund oder Partner, den er verlor oder nicht bekam wuchsen sie, wie fette Maden. Wie Parasiten, die von Somebody Besitz ergriffen und ihn fremdsteuerten. Die Minderwertigkeitskomplexe ließen nicht mehr zu, dass Somebody sich öffnen und einlassen konnte und mit der Zeit fehlte Somebody  auch die Kraft. Er war nicht immer nur allein. Er ging auf einige Partys, in Jugendgruppen, traf sich mit Leuten. Aber immer hatte er das Gefühl nicht dazu zu gehören, außen vor zu sein. Er fühlte sich verletzt, wenn ohne ihn Pläne geschmiedet wurden und gleichzeitig war er nicht in der Lage sich selbst intensiv einzubringen.

Heute hat Somebody einen kleinen Freundeskreis mit Leuten, denen er sich öffnen kann. Leute, die ihn schon am Boden gesehen haben und für die es ok ist, wenn er sich manchmal länger nicht meldet. In Somebody’s Bekanntenkreis findet in diesem Jahr eine Hochzeit statt, zu der seine Freunde heute eingeladen wurden. Somebody hat keine Einladung bekommen.

Aber eine Einladung für die Kälte und die dunklen Gedanken.

Von Achtsamkeit und (zu) kleinen Freundeskreisen

Heute war ein guter Samstag. Ursprünglich war der Plan mit meiner Mama shoppen zu gehen. Aber als sich dann herausstellte, dass mich die erste Arbeitswoche doch recht fertig macht und ich heute mit dem Squirrelhasen nochmal zum Tierarzt muss haben wir das auf nächste Woche verschoben. Erstmal.

Es war eine absolut gute Entscheidung! So konnte ich einen richtig entspannten Tag verbringen. Mit Mittagsschlaf *yay* und kochen. Squirrel bekommt jetzt noch zusätzlich ein Herzmedikament…schaun wir mal wie sich das alles entwickelt.

Jetzt war der Tag so schön ruhig und entspannend, dass ich heut Abend gern noch was trinken gegangen wäre. Aber keiner hat Zeit. Und da wurde mir mal wieder bewusst, dass ein kleiner Freundeskreis manchmal auch seine Nachteile hat.

Aufgrund der Depression und auch der Hochsensibilität hab ich es nie geschafft einen großen Freundeskreis zu haben. Grundsätzlich find ich das nicht schlimm. Ich hab lieber wenig, aber dafür ECHTE Freunde, die ich auch nachts um drei anrufen könnte, wenn was wäre. Aber gleichzeitig bin ich halt auch immer irgendwie ein bisschen außen vor. Ich werde selten mal einfach so zu nem Beisammensein eingeladen. Eben weil es auch nicht selbstverständlich ist, dass die Danny überall dabei ist. Durch die Depression musste ich mir schon öfter im Leben soziale Auszeiten nehmen, weil eben die Kraft dafür gefehlt hat. Und aufgrund der Hochsensibilität kosten mich soziale Kontakte nunmal meistens Kraft. Es ist halt wie es ist.

Ich mag versuchen wieder etwas mehr Kontakte zu knüpfen, auch wenn es mir doch oft schwer fällt. Vielleicht sollte ich die Tierärztin mal fragen, ob sie Lust hat was trinken zu gehen. Ich hab mittlerweile das Gefühl wir kennen uns schon richtig gut 😀

Morgen fahre ich zu ganz lieben Freunden, die sich einen Hof gekauft waren. Darf ein bisschen misten helfen und den Hof anschauen. Das wird ziemlich sicher, ziemlich gut. Und für heut Abend bleiben mir noch ein paar Onlinechats.

Antidepressivum Sonne

Heute schien die Sonne!! Endlich! Seit gefühlten Monaten. Sonnenschein und blauer Himmel. Den ganzen Tag über. Und schwupps war ich deutlich weniger müde als in den letzten Tagen.

Es fühlt sich immer an als sei eine Last von mir abgefallen. Dazu kam, dass es dem Squirrelhasen heute besser ging als gestern. Es macht einen schon ziemlich fertig, wenns den Fellnasen nicht gut geht. Morgen gehen wir wieder zum Tierarzt…das sechste mal seit Mitte Dezember…die TÄ vermutet, dass er Wasser in der Lunge haben könnte. Ich wünsch mir einfach nur so sehr, dass wir ihm helfen können.

Die erste Arbeitswoche war ok. Bin noch nicht so ganz wieder drin, wie ich das gerne will, aber ich war diese Woche auch einfach so unfassbar müde…und ich vermute es lag tatsächlich an der fehlenden Sonne. In meiner Frühstückspause gehe ich 20 Minuten um den Block. Das ist Bewegung im Licht an frischer Luft und tut saugut. Aber am gutesten ( 😉 ) tut es halt wenn auch noch die Sonne scheint.

Ich mag das auch jedem ganz besonders warm ans Herz legen. Während meiner schlimmen Phasen hat mich mein Papa regelmäßig zum Spazieren mitgenommen. Mir war da definitiv nicht nach. Ich wollte im Bett liegen, die Welt nicht sehen. Aber er hat mich abgeholt, ist mit mir Schritt für Schritt gegangen. Immer mit der Option, dass wir umdrehen können, wenn ich es gar nicht mehr packe. Und ich glaube fest dran, und es wird da glaub ich auch durch einige Studien belegt, dass die Bewegung im Tageslicht gegen Depressionen hilft. Natürlich nicht alleine. Aber begleitend.

Einer meiner Vorsätze für dieses Jahr: mehr bewegen, weils mir gut tut. Bin dabei!

Das war 2015

Auf einer Skala von 1-10: wie war 2015?

-4, wenn es nicht doch einige kleine Highlights gegeben und zum Ende hin deutlich besser geworden wäre. So würde ich mich aber doch zu einer knappen 5 hinreißen lassen. Mein Gehirn sortiert traumatische Erlebnisse netterweise recht schnell aus, so dass ich mich jetzt nur noch an die große Scheiße erinnern kann, als hätte sie mir jemand detailliert erzählt. Nicht, als hätte ich sie selbst erlebt. Das Jahr startete mit Lernstress, wurde ergänzt durch Hyperakusis, Prüfungspanik, Umzugsstress, Vermieterwahnsinn und Zusammenbruch nachdem das alles durch war. Danach hab ich mich aber glücklicherweise erstaunlich schnell erholt. Die Prüfung konnte ich insgesamt mit ner 2 abschließen. Die Hyperakusis ist leider noch ungeklärt.

Zugenommen oder abgenommen?

Zugenommen :-( die -18 Kilo von 2014 fast wieder komplett drauf. Das ist schade, nervt, aber macht mich nicht unglücklich. Ich weiß ja jetzt wie es geht, und wenn die Umstände wieder passen, dann kriege ich auch das wieder auf die Reihe.

Haare länger oder kürzer?

ich glaub gleich…also ich war 2015 einmal beim Frisör und die Länge ist etwa wieder nachgewachsen. Da ich dieses Jahr aber eh eigentlich jeden Tag Dutt getragen habe ist das auch egal.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Deutlich weitsichtiger über eine Dioptrien mehr auf jedem Auge, was ein bisschen shocking war. Aber seit der neuen Brille sind die Kopfschmerzen auch besser geworden.

Mehr Kohle oder weniger?

Ich bekomme nicht mehr, hab aber dadurch, dass ich keine Wohnung und weniger Lebenshaltungskosten habe, mehr zur Verfügung, muss dieses Geld aber gleichzeitig sparen um das Loch vom Umzug zu stopfen und ein Polster fürs kommende Jahr aufzubauen. Also insgesamt irgendwie doch gleich viel.

Besseren Job oder schlechteren?

Gleichbleibend gut. Mein Job war ein bisschen meine emotionale Stütze dieses Jahr. Meine Konstante als gefühlt alles andere zusammengebrochen ist. Durch die Weiterbildung habe ich an Wissen aber auch an Selbstbewusstsein zugelegt. Ich freue mich da echt aufs kommende Jahr!

Mehr ausgegeben oder weniger?

Der Umzugsscheiß hat mich alles in allem um die 3.500€ gekostet..das tat weh, sehr weh, zumal eben am Ende keine hübsche, ruhige Wohnung dabei herausgesprungen ist.

Etwas gewonnen und wenn, was?

Die Erkenntnis, dass es Sinn macht eine Rechtsschutzversicherung zu haben und 10€ auf einem Rubbellos, das ich von meiner Mama zu Weihnachten bekam.

Mehr bewegt oder weniger?

Weniger, so wenig…ohje… Zum Ende hin hab ich zumindest mit Aquazumba angefangen.

Anzahl der Erkrankungen 2015?

Gestartet hab ich mit ner Erkältung, dann entwickelte sich unterm Lernstress die Hyperakusis, die ich bis jetzt habe. Im August/September war ich psychisch ziemlich am Ende. Dann kam nochmal eine Erkältung und das wars eigentlich. Bisschen Rückengezwicke immer mal, aber gut, wer sich nicht bewegt braucht sich da nun auch nicht drüber wundern.

Die Hasen hatten mehrfach Blasenentzündung, Durchfall und aktuell hat Squirrel eine Lungenentzündung…

Davon war für dich die Schlimmste?

Die Hyperakusis, weil nervig ohne Ende und auch einschränkend. Ich hoffe sehr, dass wir da dieses Jahr weiterkommen. Und natürlich jede Hasenkrankheit.

Der hirnrissigste Plan?

Während Lernstress noch abnehmen, einen Mann finden und die perfekte Hausfrau sein zu wollen.

Die gefährlichste Unternehmung?

kann mich an keine erinnern

Die teuerste Anschaffung?

ein Umzug :-( also eigentlich zwei inklusive Rechtsanwalt und so…

Das beste Buch?

ich hab erst Ende des Jahres wieder mit Lesen angefangen, daher ist das einzige Buch auch das beste Buch: Die Fettlöserin von Nicole Jäger. Knackig, sarkastisch und beschreibt genau den Weg, den ich 2014 erfolgreich gegangen bin und irgendwann auch wieder gehen werde.

Der ergreifendste Film?

Er ist wieder da. War aber ehrlich gesagt auch der einzige Film neben Sonntagsherzkino, den ich geschaut habe.

Die beste CD?

Wieder ausgekramt: Les Miserables die Musik zum Film. Nachdem ich die Musik lange Zeit nicht hören konnte ohne einen Heulkrampf zu kriegen, bin ich da scheinbar wieder geheilt. Wäre sehr schade um die tollen Stücke gewesen.

Das schönste Konzert?

gab es keins

Lied des Jahres?

Supergirl

Die meiste Zeit verbracht mit?

Chef und Kollegen

Die schönste Zeit verbracht mit?

Meiner Familie, meinen Freunden, meinen Kollegen, den Hasen, Herrn C., Kochen

2015 zum ersten Mal getan?

Eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen, einen Anwalt aufgesucht, vor einem Prüfungsausschuss vor Freude geweint.

2015 nach langer Zeit wieder getan?

Bei meinen Eltern eingezogen

Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Umzugsscheiß, Hyperakusis, kranke Hasen, bei meinen Eltern wohnen, Lernstress, Körbe bekommen…

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

„Ich verbringe nicht eine Nacht in dieser Wohnung!“

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Keine Ahnung

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Kino mit Herrn C :-)

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Wir fanden Ihren Vortrag ganz toll, Sie bekommen 95 Punkte.“ „wir freuen uns auf dich. Die Miete beträgt 450€.“

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Wort des Jahres?

Fachkauffrau

Unwort des Jahres?

Umzug

Lieblingsblogs des Jahres?

Daily Pia, Miss Konfetti, Die Fettlöserin

Vorsätze, Wünsche und Ziele 2015 eingehalten und erreicht?

Sketchnotes 2015
Sketchnotes 2015

IHK Prüfung: check! mit ner 2 insgesamt bestanden, die mündliche mit ner 1 gerockt. Das war der ganze Lernstress echt wert!! Und ich bin jetzt geprüfte Fachkauffrau für Einkauf und Logistik (da darf man ruhig mal ein bisschen mit angeben)

Mehr Sport: ääääähm jaaaa… *räusper* nee…

Umzug: jaha umgezogen bin ich. Sogar sehr oft. Zweimal selbst und bei zwei Umzügen hab ich geholfen. Ne neue Wohnung hats mir leider bisher nicht gebracht. Jetzt hoffe ich eben, dass das nächstes Jahr so klappt wie geplant, gehofft, gewünscht. Merke: Sketchnotes deutlicher ausführen. Wenn du ne Wohnung willst mal verdammt nochmal die Wohnung und nicht den Umzugswagen!

Gewicht anpassen: ja öhm…nee, aber nicht schlimm

Die große Liebe finden: ahahahaha…nee

Routinen im Haushalt: naja, da ich nach nem halben Jahr keinen Haushalt mehr hatte, hatte sich das erledigt.

Fazit:

Ich brauch das alles nicht zwingend nochmal… 2015 hat mich viel Geld und Kraft gekostet und auch wenn ich einiges dazulernen konnte und auch ein paar schöne Erfahrungen machen durfte, soll 2016 bitte bitte nicht nochmal so heftig sein.

 

 

 

 

 

 

* Liebe * Sex * Kraft *

Liebe Sex Kraft
Liebe Sex Kraft

Ein frohes neues Jahr!

Bevor ich über das alte Jahr schreibe, mag ich über das neue schreiben. Ich bin sehr gut reingekommen. Wir haben im kleinen Kreis gemütlich, lecker und recht flüssig gefeiert. Es war wirklich schön und passend. Mein Bruder ist noch da und sobald er und seine Freundin gleich gefahren sind mache ich mich noch ein Ründchen ab ins Bett. Und später evtl. noch in die Sauna.

Das Bild oben wurde in den letzten Tagen auf Facebook geteilt. Meine Wörter, die ich gefunden habe waren: Liebe, Sex und Kraft. Ich mag die. Sie sollen mich durch das neue Jahr begleiten.

Liebe: Ich denke da gar nicht mal an eine Liebe zu einem Mann. Denn, ganz ehrlich, ich glaub nicht, dass ich einen finden werde, und ich glaub auch nicht, dass ich wirklich ein Beziehungsmensch bin. Aber darüber mag ich irgendwann auch mal schreiben. Ich denke zum einen an die Liebe zu mir selbst. 2016 mag ich wieder mehr auf mich acht geben. Für mich sorgen, für mich da sein. Ich will mir Gutes tun. Ich möchte mich wieder bewusst mehr bewegen, wenn ich es schaffe auf meine Ernährung achten. Ich möchte leidenschaftlich sein, Glücksmomente haben und genießen.

Ich denke aber auch an die Liebe zu meiner Familie und meinen Freunden. Ich möchte versuchen etwas geduldiger und toleranter zu sein. Und auch offener für Neues.

Sex: mag ich auch wieder öfter haben. Wenn ich schon Single bin, dann will ich das auch bitte richtig auskosten und genießen. Spätestens, wenn ich dann wieder eine eigene Wohnung habe!

Kraft: Die wünsch ich mir fürs kommende Jahr. Ich geb mir Mühe Kraft aus kleinen Momenten zu ziehen. Momenten, die ich bewusst erlebe und genieße. Ich möchte Achtsamkeit üben und glaube, dass das ein guter Weg wird. Ich hoffe es passiert nichts was mich wieder total aus dem Gleichgewicht haut. Und wenn doch, dann versuch ich mich an meinem Masterplan zu orientieren.

In den nächsten Tagen werde ich mal meine Sketchnotes für 2016 machen und die von 2015 vorstellen und analysieren. Und einen Jahresrückblick will ich noch schreiben. Aber wie gesagt, gleich kuschel ich mich erst nochmal eine Runde unter die Decke.

Läuft

Anders kann ichs nicht sagen. Es ist wirklich grade sehr gut. Ich fühl mich wohl, entspannt und glücklich. Angekommen in mir.

Ich mache freiwillig und mit Lust Sport. Es findet eine Erholung statt. Auqazumba hilft mir gegen die Rückenschmerzen und so langsam fühl ich mich wieder beweglicher.

Die entspanntere Laune sorgt dafür, dass ich meine Hyperakusis besser ertragen kann. Mit der gehe ich im neuen Jahr nochmal zum Hausarzt und versuch mit ihm zu besprechen, was ich noch tun kann.

Ich freue mich wahnsinnig auf meinen Urlaub. Noch eine Woche arbeiten (davon nur 4 Tage), dann hab ichs geschafft.

Morgen hab ich viel vor. Kochen und backen für Geschenke aus der Küche, vorher im Großmarkt einkaufen. Und wir fahren zu meinem Bruder und seiner Freundin zum Geburtstagskaffee. Wenn ich nur an die ganzen nächsten Tage bis Silvester denke, dann freu ich mich einfach nur und ständig, weil so viele tolle Sachen geplant sind und die Hauptsache: weil ich mich drüber freuen kann und sie genießen kann.

Es ist grade einfach alles nur toll!! Sooo toll

Läuft halt.

Glücksmomente November 2015

Ein bisschen verspätet, aber heute dann die Glücksmomente im November. Wobei ich da sicher keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebe. Der November war wirklich ein toller Monat, sehr entspannt und mit vielen schönen Glümos

Hähnchenschnitzel, Kartoffelsalat und Preiselbeeren
Hähnchenschnitzel, Kartoffelsalat und Preiselbeeren

Naja, es macht mich einfach glücklich das Kochen. Der November war ein sehr kulinarischer Monat! Muss man schon so sagen. Kochen entspannt mich. Ich bekomme dann den Kopf so wunderbar frei. Da ich ja noch immer bei meinen Eltern wohne koche ich zur Zeit immer Sonntagsabends was leckeres.

IMG_20151101_211522036 - KopieAuch ein regelmäßiger Glücksmoment: Herzkino am Sonntagabend mit der weltbesten N. Erst ein bisschen Kinder bespaßen, dann Kinder ins Bett bringen und dann ZDF Schnulzenkino. So wunderbar zum entspannen! Der perfekte Ausklang fürs Wochenende.

IMG_20151106_184450441 - KopieRezepte für Weihnachten aussuchen, während um mich rum und auf mir drauf die Hasen hüpfen. Dabei das erste Hasenselfie geschossen:

IMG_20151109_173515370 - KopieWas simmer so schee

IMG_20151107_194548061 - KopieEinweihungsfeier bei einer Kollegin aus meinem Lehrgang. Es war echt toll, hat gut getan, mal wirklich andere Gesichter zu sehen. Wir hatten einen wirklich schönen und entspannten Abend

Fotor_144753524782691 - KopieNaja ich habs ja schon angekündigt. Seeeehr kulinarischer Monat. Entenkochen bei meiner Kollegin. Alle Sinne waren glücklich. Nur die Soße, die haben wir richtig versaut… war aber nicht so schlimm.

IMG_20151117_234522565 - KopieGustav und ich waren in Saarbrücken und haben Herrn C. besucht. Es war ein schöner Abend und eine kurze Nacht.

Fotor_144819953045832 - KopieBesonders schön war der Sonntag an dem mein Bruder und seine Schwiegerfreundin kamen und ich mal mittags kochte. Es gab Rouladen, Kartoffelbrei und Wirsing und zum Nachtisch weiße Schokoladen Quark Mousse.

Anschließend haben wir gespielt (ich hab verloren) und den ersten Schnee bejubelt:

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IMG_20151125_105047169_HDR - KopieGanz besonders schöner Glücksmoment mit ganz besonders schönem Bild: Spaziergang in der Frühstückspause. Hab ich früher öfter gemacht und werde ich in Zukunft auch wieder öfter machen. Licht, Bewegung und frische Luft. Einfach ne tolle Sache.

Ich gelobe bald wieder öfter zu schreiben, aber grade hat mich die Arbeit mit Inventur und Ausschreibung ein bisschen im Griff. Ich bin einfach nur kaputt, wenn auch glücklich. Nur zum schreiben reichts dann eben häufig nicht mehr.

 

Update / Erkenntnisse/ Masterplan

Puh, der letzte Beitrag ist schon wieder zwei Wochen her…ich kam aber einfach nicht zum schreiben. Irgendwie war viel los.

Aber ich wollte mal festhalten, dass es mir gut geht. Wirklich gut. So 2014-gut. Noch nicht so ganz stabil, aber es wird. Ich fühl das. Und es fühlt sich so gut an. Ich genieße das Leben, nehme positives bewusst wahr. Ich kann kaum beschreiben wie gut sich das anfühlt.

Ich möchte für mich die Erkenntnis festhalten:

Egal was passiert, egal wie scheiße es läuft, egal wie tief unten ich bin: ich kann nicht aufgeben. In mir ist das MUSS weiterzumachen. Immer weiter zu machen. Festzuhalten an der Hoffnung, an dem was ich habe. Und wenn ich mir Zeit gebe und auf mich höre, dann schaff ich das. Immer und immer wieder. Das muss ich mir klar machen. Es gibt IMMER einen Grund weiterzumachen, nicht aufzugeben. Und es lohnt sich so sehr!!

Und jetzt gibts den Masterplan: (ich hätte nie gedacht, dass ich jemals im Leben einen Masterplan hätte, so kanns gehen)

  1.  Die Situation annehmen wie sie ist. Ohne sie zu bewerten. Meine Leitsprüche, die ich wirklich mantramäßig immer wieder wiederholt habe waren: „Es ist halt jetzt so.“ „Ich kann es jetzt grade nicht ändern.“ „Ich werde es überleben.“
  2. auf das besinnen was da ist, was fest ist, was halt gibt. Das waren/sind bei mir: meine Arbeit, meine Familie, meine Freunde, ein Dach über dem Kopf.
  3. Dinge tun, die mir gut tun und diese bewusst genießen. Ich hab angefangen mit Spaziergängen und nächtlichen Autofahrten. Ich hab wieder angefangen zu kochen, mich mit Freunden getroffen. Immer Stück für Stück, wie es meine Kraft eben zuließ.
  4. Achtsamkeit üben. Dazu gibt es verschiedene Übungen. Ich nutze die 7mind App auf meinem Handy. Und hab das dann auf den Alltag erweitert. Bewusst innehalten und sehen, was ich sehe, riechen, was ich rieche.
  5. mich strukturieren. Das war der letzte Schritt. Eben, weil er besonders viel Kraft braucht. Ich hab meinen Arbeitsplatz entrümpelt und mir auch daheim mehr Struktur vorgegeben.

Und jetzt bin ich so weit, dass ich sogar wieder mit Sport angefangen habe. Ganz freiwillig und morgen gehe ich wieder hin :-) auch ganz freiwillig und es macht mir unglaublichen Spaß! Ich habe Aquazumba für mich entdeckt. Und nächste Woche werde ich mal Aquaspinning testen.

Ich freue mich auf die restlichen Wochen des Jahres. Noch vor 2 Monaten war ich so am Ende, dass ich nicht wusste, wie ich die Zeit bis Weihnachten überleben sollte. Aber im Moment ist es wirklich so, dass ich (fast) jeden Tag genieße. Mich freue meine Arbeit zu haben (und mich dann wieder tierisch über alle aufrege), das winterliche Wetter begrüße (um dann bibbernd und fluchend die Scheiben frei zu kratzen), mich auf Weihnachten freue und die vielen schönen Momente, die davor noch kommen. Und ich bin gespannt auf nächstes Jahr. Ich hoffe, ich wünsche mir, ich beschließe, dass 2016 mein Jahr wird. einfach aus Prinzip.

12 von 12 im November 2015

Heute also mein erstes Mal *hüpf* ich mach bei Caro’s 12 von 12 mit.

Immer am 12. eines Monats mache ich (wenn ich es schaffe) 12 Bilder meines Tages und lade sie hier hoch. Die anderen Teilnehmer findet ihr bei Draußen nur Kännchen

IMG_20151112_080156161 - KopieDieses Jahr etwas später, aber bei diesen Temperaturen definitiv noch nicht zu spät: Reifenwechsel.

IMG_20151112_083243867 - KopieWeil ich für meine Verhältnisse früh dran war, mir aber noch keine Gedanken übers Mittagessen gemacht hatte, schnell zu Rewe und Nahrung für Körper, Geist und Seele besorgt.

IMG_20151112_084031836 - KopieFahrstuhlselfie, unausgeschlafen und ein bisschen restmodsig.

IMG_20151112_084605293_HDR - KopieDer Weihnachtsstern macht sich gut auf der Fensterbank. Auf dem Kalender steht der Countdown bis zum Urlaub markiert.

IMG_20151112_085954615 - KopieNach langer Zeit mal wieder ein Besuch auf dem Toilettenboden. Ich hab mich diese Woche mehrmals ziemlich unprofessionell gegenüber einem Lieferanten verhalten. Es ärgert mich maßlos, wenn ich mich von meinen Emotionen so mitreißen lasse. Ich war wütend und hab ihn recht patzig angegangen. Mein Chef war dementsprechend ein bisschen distanziert zu mir und das brachte das Fass dann zum überlaufen.

IMG_20151112_092925949 - KopieAktuell meine besten Freunde im Büro. Nach der Toilettenbodenbesichtigung hab ich mich akustisch ein bisschen abgeschottet.

IMG_20151112_103728875 - KopieZur Frühstückspause ein bisschen Aussicht, Ruhe und den Geruch von feuchtem Laub genossen.

IMG_20151112_134217840 - KopieMittagspause

IMG_20151112_134527028 - KopieFoodporn. Haltet mich für pervers, aber ich finde das erotisch!

IMG_20151112_185034885_HDR - KopieZum Feierabend noch Haushaltsbuch aktualisieren, Rechnungen überweisen ein Hotelzimmer buchen und dabei feststellen:

Screenshot_2015-11-12-18-24-40 - Kopie

IMG_20151112_185839840 - KopieUnd während ich mich mit den Zahlen quäle hüpfen die Fellnasen um mich herum (eine war heute fotoscheu)

Ich hau mir jetzt ne Pizza in den Ofen und mich vor den Fernsher.

Archivbloggen-Überreizt-08-15

Manche Artikel schreibe ich offline und lasse sie erstmal liegen, um sie später nochmal mit „klarem“ Kopf zu lesen und evtl. zu veröffentlichen.

Ich komme nach Hause. Im ersten Moment ist eigentlich noch alles einigermaßen ok. Dann aber klingt das Ablegen einer Gabel auf einem Teller so, als hätte man mir einen Gong, einen sehr großen Gong ans rechte Ohr geklebt und würde von der anderen Seite dagegen schlagen. Ich will rufen, dass sie leiser sein sollen. Das Zischen des Fettes in der Pfanne prasselt wir ein spitzer Pfeilregen auf mein Trommelfell. Ich will mein Ohr schützen, aber es klingelt schon im Kopf. Der ganze Kopf ist erfüllt mit schrillen, kreischenden Tönen. Ich schnappe die Ohropax und stöpsel mir fast panisch die Ohren zu. Alles erscheint plötzlich so grell. Die Hose zwickt ein bisschen am Bauch und plötzlich muss ich sie SOFORT ausziehen, weil ich das Gefühl nicht mehr ertrage. Ich versuche mich zur Geduld zu zwingen. Decke den Tisch so leise ich kann. Was nützt, es wenn einer leise ist, während zwei andere Alltagsgeräusche verursachen, die ich grade nicht ertragen kann?

Wir sitzen am Tisch. Es gibt Pfannkuchen, ich wünsche mich irgendwohin wo es keine Geräusche gibt. Und auch sonst keine Reize. Den Geschmack nehme ich heute auch intensiver wahr. Das ist bei Pfannkuchen ja durchaus erträglich, aber die Erdbeermarmelade ist viel zu süß, das Apfelmus mit Aprikose hat einen bitteren Beigeschmack. Also Pfannkuchen pur mit wenig Zimt.

Eine Fliege wird immer wieder verscheucht. Die Scheuchbewegung macht mich wahnsinnig. Bitte hört auf euch zu bewegen! Die Stimmung ist angespannt. Ich spüre sie körperlich.

Kaum aufgegessen verziehe ich mich. Das ruhige, kühle, dunkle Kellerzimmer erdet mich ein bisschen. Ich komme etwas zur Ruhe. Ein dummer Facebookkommentar zerstört die Ruhe wieder. Ich rege mich so sehr auf, dass mir übel wird.

Ein Telefonat bringt mich wieder zur Ruhe. Gott sei Dank.

Am nächsten Tag bleierne Müdigkeit und wieder Überreiztheit…ich brauch ne Pause bitte.