Archivbloggen – Träume – 07/15

Manche Artikel schreibe ich offline und lasse sie erstmal liegen, um sie später nochmal mit „klarem“ Kopf zu lesen und evtl. zu veröffentlichen.

Folgendes hab ich geträumt:

Ich bin drei oder vier Jahre alt und sitze in meinem hellen Kinderzimmer vor der weißen Wand. Neben mir viele Farben, aus denen ich einen wunderschönen Rosaton mische.

Ich verreibe ihn zwischen meinen Händen und genieße das feuchte, glitschige Gefühl. Ich sehe meine rosa Hände an und finde sie wunderschön. Dann schaue ich auf die weiße Wand vor mir und fühle mich von ihr wie magisch angezogen. Ohne dass ich es verhindern kann nähern sich meine Kinderhände der Wand und ich hinterlasse zwei leuchtend rosa Abdrücke. Sie sind so wunder wunderschön.

Ich betrachte sie glücklich.

Plötzlich steht mein Vater neben mir. Erschrocken schaue ich auf und meine Augen füllen sich mit Tränen, ich weine aus Angst davor ihn wütend gemacht zu haben und bestraft zu werden.

Mein Vater hockt sich neben mich. Er nimmt die Farben und verreibt etwas Blau zwischen seinen Händen. Dann drückt er seine Vaterhände neben meine Kinderhände an der Wand. Seine Abdrücke neben meinen sehen noch viel schöner aus. Ich schaue ihn an und er lächelt.

Dann verzieren wir gemeinsam die Wand in allen möglichen Farben mit unseren Händen.

Später badet er mich und bringt mich ins Bett. Ich schlafe glücklich und mit dem Gefühl behütet zu sein ein.