Achterbahn im Kopf

Vor ein paar Tagen hab ich im Chat einen Mann kennengelernt. Er ist 40, aus Südhessen. Er sieht gut aus, ist intelligent, erfolgreich, interessant. Nach dem ersten Telefonat lag ich bis halb drei wach. Mein Kopf hat einen Gedankenvergnügungspark der besonders thrilligen Sorte aufgebaut. Achterbahnen und Freefalltower, ein Gruselkabinett und viele sehr schnelle Karussells. Nur Ponyreiten oder sowas, das fehlt irgendwie.

Natürlich wird das Schema Unzulänglichkeit/Scham in vollem Umfang angesprochen. Wobei ansprechen schon ein arg sanfter Ausdruck ist, für das, was da mit unglaublicher Gewalt tsunamiartig durch meinen Kopf donnert.

Also zwischen 23:30 und 02:30 gingen mir eigentlich sämtliche meiner Unzulänglichkeiten durch den Kopf. Wirklich alle. Alle aktuellen und alle aus den vergangenen 31 Jahren…inklusive derer meiner Familienmitglieder. Und ich kam zu dem Schluss: der arme Kerl…und zu der Frage, will ich ihm und mir das wirklich antun. Wenn er nur einen Bruchteil dessen erfährt, was ich bin, dann wird er doch direkt umdrehen und gehen.

Und dann kommen die Gedanken: „Ja, ist wahrscheinlich auch besser so. Besser gleich am Anfang. Außerdem, hast du es dir doch grade so schön gemütlich eingerichtet in deinem Singleleben. Du hast tolle Pläne. Willst du das jetzt alles hinschmeißen und was anfangen, was du nicht kennst, was vöiilg ungewiss und unkontrollierbar ist, weil eine zweite Person mitspielt?“

Ich glaub das ist eins der großen Probleme, die ich mit Partnerschaft habe. Sie ist nicht voll kontrollierbar. Da ist immer der unsichere Faktor: Partner…

Ich hatte ja bisher nur eine Beziehung mit 17. Ein Jahr ging das. Er hat sich dann von mir getrennt weil er Borderliner war und die Therapeuten ihm geraten haben sich jetzt erstmal auf sich zu konzentrieren (das war zumindest seine Aussage zu dem Thema). Ich habe locker vier Jahre gebraucht um richtig drüber weg zu kommen. Das war eine sehr sehr schlimme Zeit. Klar, ich war damals deutlich jünger und noch unsicherer als ich es jetzt bin. Aber ich spüre schon diese Angst mich auf jemanden einzulassen.

Andererseits muss ich dann immer an die Geschichte mit Herrn U. denken. Ihn hab ich Ende 2012 kennengelernt. Bei ihm hab ich mich so sicher gefühlt. Wenn ich in seiner Nähe war, dann wusste ich mir kann nichts schlimmes passieren. Wir hatten den selben Humor. Ich war so sehr in ihn verliebt, aber er wollte mich nicht. Bei ihm hat es fast zwei Jahre gedauert drüber weg zu kommen.

Heute haben Herr A. und ich wieder telefoniert. Und es war sehr schön, trotzdem hab ich gemerkt, wie ich innerlich auf Abstand gegangen bin, als er so sein Interesse an mir bekundete.

Natürlich mag ich mich mit ihm treffen und ihn kennenlernen, aber ich bin in meinem Kopf jetzt schon so gehemmt…ich hatte mich doch grade damit abgefunden alleine zu bleiben und mich mit dem Gedanken angefreundet…ich weiß ich mach mir wieder Kopf über ungelegte Eier. Es ist jetzt 01:55 Uhr. Ich versuche jetzt zu schlafen. Ich versuche mit aller Kraft die Situation so anzunehmen wie sie ist und mich vielleicht sogar über die schönen Momente zu freuen.

Am Sonntag treffen wir uns. Ich bin ein bisschen aufgeregt.

Der Außenseiter – Somebody’s Geschichte

Die ersten Freunde von Somebody waren Zwillinge. Sie hießen Mia und Gerrit. Sie hatten viele Geschwister und mit ihnen allen spielte Somebody, noch bevor er in den Kindergarten kam. Als der erste Kindergartentag kam, weinte Somebody, als seine Mutter sich verabschiedete. Er ließ sich erst beruhigen als er zu Mia und Gerrit durfte. Mia und Gerrit waren Somebody’s erste Freunde.

Mit fünf Jahren zog Somebody mit seinen Eltern und Geschwistern um. In ein eigenes Haus. Weit weg von Mia und Gerrit. Er ging in einen neuen Kindergarten. An seinem ersten Tag dort weinte er nicht. Er schaute sich um und versuchte neue Freunde zu finden. An seinem Tisch gegenüber saß ein Junge, der sehr nett aussah. Die Kindergärtnerin sprach diesen mit „Nico“ an. Also lächelte Somebody den Jungen an und sagte: „Hallo Nico“. Nico und Somebody wurden beste Freunde. Sie spielten miteinander, vermutlich stritten sie auch miteinander. Sie wurden zusammen eingeschult, saßen in der Schule nebeneinander. Nico war Somebody’s erster bester Freund.

Eines Tages in der Schule spielte Somebody mit einem Buntstift herum. In einem unachtsamen Moment piekte er damit Nico in die Wange. Zum Glück passierte nichts schlimmes. An diesem Tag holte Somebody noch seinen kleinen Bruder vom Kindergarten ab, denn Somebody’s Mutter war zu einer Kur gefahren. Auf dem Heimweg hielt plötzlich Nico’s Mama die beiden an. Wütend redet sie auf Somebody ein, dass er Nico schlimm verletzt hätte und sie nicht mehr nebeneinander sitzen dürften. Weinend lief Somebody nach Hause. Seine Oma, die auf die Kinder aufpasste, während die Mutter weg war tröstete Somebody nicht. Am nächsten Tag saß Nico auf einem anderen Platz. So verlor Somebody seinen ersten besten Freund.

Für einige Jahre fand Somebody keinen neuen besten Freund. Er spielte mit vielen Kindern. Mal hier mal da, doch er fühlte sich mit keinem richtig fest verbunden. Mit neun Jahren bekam Somebody zum ersten mal das Gefühl, dass er anders war als andere Kinder. Er hatte das Gefühl seine Kindheit hinter sich gelassen zu haben. Er hatte das Gefühl, über vieles nachdenken zu müssen, sich Sorgen zu machen. Er fühlte sich nicht verstanden und nicht verbunden. So lernte Somebody die Einsamkeit kennen.

Weil Somebody’s Gedanken anders waren, als die von Gleichaltrigen suchte er neue Freunde bei älteren Kindern. Er fand eine Clique in der er sich wohl fühlte. Besonders mit Nelly verstand er sich gut. Sie dachten sich gemeinsam Geschichten aus und spielten diese nach. Sie machten Pläne, hörten Musik, waren das erste mal verliebt, aber nicht ineinander. Er fühlte sich sehr verstanden und angenommen. Doch als Nelly nach der zehnten Klasse auf eine andere Schule und nach dem Abitur an die Uni ging brach der Kontakt irgendwann ab. In Somebodys Jahrgang hatten sich in der Zwischenzeit feste Cliquen gebildet, die Somebody oft wie gemauerte Festungen vorkamen. Als Nelly weg war, fand er keinen Zugang mehr in den Festungen. Er lernte das Gefühl kennen, nicht gut genug zu sein. Er hielt sich für minderwertig. Nicht wichtig, nicht aufregend, nicht hübsch genug. Langweilig, nervig und überflüssig. Somebody’s neue Freunde waren dunkle Gedanken und Kälte.

Die neuen Freunde begleiteten Somebody wohin er auch ging. Sie fraßen sich durch seinen Kopf und seine Seele. Mit jedem Freund oder Partner, den er verlor oder nicht bekam wuchsen sie, wie fette Maden. Wie Parasiten, die von Somebody Besitz ergriffen und ihn fremdsteuerten. Die Minderwertigkeitskomplexe ließen nicht mehr zu, dass Somebody sich öffnen und einlassen konnte und mit der Zeit fehlte Somebody  auch die Kraft. Er war nicht immer nur allein. Er ging auf einige Partys, in Jugendgruppen, traf sich mit Leuten. Aber immer hatte er das Gefühl nicht dazu zu gehören, außen vor zu sein. Er fühlte sich verletzt, wenn ohne ihn Pläne geschmiedet wurden und gleichzeitig war er nicht in der Lage sich selbst intensiv einzubringen.

Heute hat Somebody einen kleinen Freundeskreis mit Leuten, denen er sich öffnen kann. Leute, die ihn schon am Boden gesehen haben und für die es ok ist, wenn er sich manchmal länger nicht meldet. In Somebody’s Bekanntenkreis findet in diesem Jahr eine Hochzeit statt, zu der seine Freunde heute eingeladen wurden. Somebody hat keine Einladung bekommen.

Aber eine Einladung für die Kälte und die dunklen Gedanken.

Von Achtsamkeit und (zu) kleinen Freundeskreisen

Heute war ein guter Samstag. Ursprünglich war der Plan mit meiner Mama shoppen zu gehen. Aber als sich dann herausstellte, dass mich die erste Arbeitswoche doch recht fertig macht und ich heute mit dem Squirrelhasen nochmal zum Tierarzt muss haben wir das auf nächste Woche verschoben. Erstmal.

Es war eine absolut gute Entscheidung! So konnte ich einen richtig entspannten Tag verbringen. Mit Mittagsschlaf *yay* und kochen. Squirrel bekommt jetzt noch zusätzlich ein Herzmedikament…schaun wir mal wie sich das alles entwickelt.

Jetzt war der Tag so schön ruhig und entspannend, dass ich heut Abend gern noch was trinken gegangen wäre. Aber keiner hat Zeit. Und da wurde mir mal wieder bewusst, dass ein kleiner Freundeskreis manchmal auch seine Nachteile hat.

Aufgrund der Depression und auch der Hochsensibilität hab ich es nie geschafft einen großen Freundeskreis zu haben. Grundsätzlich find ich das nicht schlimm. Ich hab lieber wenig, aber dafür ECHTE Freunde, die ich auch nachts um drei anrufen könnte, wenn was wäre. Aber gleichzeitig bin ich halt auch immer irgendwie ein bisschen außen vor. Ich werde selten mal einfach so zu nem Beisammensein eingeladen. Eben weil es auch nicht selbstverständlich ist, dass die Danny überall dabei ist. Durch die Depression musste ich mir schon öfter im Leben soziale Auszeiten nehmen, weil eben die Kraft dafür gefehlt hat. Und aufgrund der Hochsensibilität kosten mich soziale Kontakte nunmal meistens Kraft. Es ist halt wie es ist.

Ich mag versuchen wieder etwas mehr Kontakte zu knüpfen, auch wenn es mir doch oft schwer fällt. Vielleicht sollte ich die Tierärztin mal fragen, ob sie Lust hat was trinken zu gehen. Ich hab mittlerweile das Gefühl wir kennen uns schon richtig gut 😀

Morgen fahre ich zu ganz lieben Freunden, die sich einen Hof gekauft waren. Darf ein bisschen misten helfen und den Hof anschauen. Das wird ziemlich sicher, ziemlich gut. Und für heut Abend bleiben mir noch ein paar Onlinechats.

Antidepressivum Sonne

Heute schien die Sonne!! Endlich! Seit gefühlten Monaten. Sonnenschein und blauer Himmel. Den ganzen Tag über. Und schwupps war ich deutlich weniger müde als in den letzten Tagen.

Es fühlt sich immer an als sei eine Last von mir abgefallen. Dazu kam, dass es dem Squirrelhasen heute besser ging als gestern. Es macht einen schon ziemlich fertig, wenns den Fellnasen nicht gut geht. Morgen gehen wir wieder zum Tierarzt…das sechste mal seit Mitte Dezember…die TÄ vermutet, dass er Wasser in der Lunge haben könnte. Ich wünsch mir einfach nur so sehr, dass wir ihm helfen können.

Die erste Arbeitswoche war ok. Bin noch nicht so ganz wieder drin, wie ich das gerne will, aber ich war diese Woche auch einfach so unfassbar müde…und ich vermute es lag tatsächlich an der fehlenden Sonne. In meiner Frühstückspause gehe ich 20 Minuten um den Block. Das ist Bewegung im Licht an frischer Luft und tut saugut. Aber am gutesten ( 😉 ) tut es halt wenn auch noch die Sonne scheint.

Ich mag das auch jedem ganz besonders warm ans Herz legen. Während meiner schlimmen Phasen hat mich mein Papa regelmäßig zum Spazieren mitgenommen. Mir war da definitiv nicht nach. Ich wollte im Bett liegen, die Welt nicht sehen. Aber er hat mich abgeholt, ist mit mir Schritt für Schritt gegangen. Immer mit der Option, dass wir umdrehen können, wenn ich es gar nicht mehr packe. Und ich glaube fest dran, und es wird da glaub ich auch durch einige Studien belegt, dass die Bewegung im Tageslicht gegen Depressionen hilft. Natürlich nicht alleine. Aber begleitend.

Einer meiner Vorsätze für dieses Jahr: mehr bewegen, weils mir gut tut. Bin dabei!

Das war 2015

Auf einer Skala von 1-10: wie war 2015?

-4, wenn es nicht doch einige kleine Highlights gegeben und zum Ende hin deutlich besser geworden wäre. So würde ich mich aber doch zu einer knappen 5 hinreißen lassen. Mein Gehirn sortiert traumatische Erlebnisse netterweise recht schnell aus, so dass ich mich jetzt nur noch an die große Scheiße erinnern kann, als hätte sie mir jemand detailliert erzählt. Nicht, als hätte ich sie selbst erlebt. Das Jahr startete mit Lernstress, wurde ergänzt durch Hyperakusis, Prüfungspanik, Umzugsstress, Vermieterwahnsinn und Zusammenbruch nachdem das alles durch war. Danach hab ich mich aber glücklicherweise erstaunlich schnell erholt. Die Prüfung konnte ich insgesamt mit ner 2 abschließen. Die Hyperakusis ist leider noch ungeklärt.

Zugenommen oder abgenommen?

Zugenommen :-( die -18 Kilo von 2014 fast wieder komplett drauf. Das ist schade, nervt, aber macht mich nicht unglücklich. Ich weiß ja jetzt wie es geht, und wenn die Umstände wieder passen, dann kriege ich auch das wieder auf die Reihe.

Haare länger oder kürzer?

ich glaub gleich…also ich war 2015 einmal beim Frisör und die Länge ist etwa wieder nachgewachsen. Da ich dieses Jahr aber eh eigentlich jeden Tag Dutt getragen habe ist das auch egal.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Deutlich weitsichtiger über eine Dioptrien mehr auf jedem Auge, was ein bisschen shocking war. Aber seit der neuen Brille sind die Kopfschmerzen auch besser geworden.

Mehr Kohle oder weniger?

Ich bekomme nicht mehr, hab aber dadurch, dass ich keine Wohnung und weniger Lebenshaltungskosten habe, mehr zur Verfügung, muss dieses Geld aber gleichzeitig sparen um das Loch vom Umzug zu stopfen und ein Polster fürs kommende Jahr aufzubauen. Also insgesamt irgendwie doch gleich viel.

Besseren Job oder schlechteren?

Gleichbleibend gut. Mein Job war ein bisschen meine emotionale Stütze dieses Jahr. Meine Konstante als gefühlt alles andere zusammengebrochen ist. Durch die Weiterbildung habe ich an Wissen aber auch an Selbstbewusstsein zugelegt. Ich freue mich da echt aufs kommende Jahr!

Mehr ausgegeben oder weniger?

Der Umzugsscheiß hat mich alles in allem um die 3.500€ gekostet..das tat weh, sehr weh, zumal eben am Ende keine hübsche, ruhige Wohnung dabei herausgesprungen ist.

Etwas gewonnen und wenn, was?

Die Erkenntnis, dass es Sinn macht eine Rechtsschutzversicherung zu haben und 10€ auf einem Rubbellos, das ich von meiner Mama zu Weihnachten bekam.

Mehr bewegt oder weniger?

Weniger, so wenig…ohje… Zum Ende hin hab ich zumindest mit Aquazumba angefangen.

Anzahl der Erkrankungen 2015?

Gestartet hab ich mit ner Erkältung, dann entwickelte sich unterm Lernstress die Hyperakusis, die ich bis jetzt habe. Im August/September war ich psychisch ziemlich am Ende. Dann kam nochmal eine Erkältung und das wars eigentlich. Bisschen Rückengezwicke immer mal, aber gut, wer sich nicht bewegt braucht sich da nun auch nicht drüber wundern.

Die Hasen hatten mehrfach Blasenentzündung, Durchfall und aktuell hat Squirrel eine Lungenentzündung…

Davon war für dich die Schlimmste?

Die Hyperakusis, weil nervig ohne Ende und auch einschränkend. Ich hoffe sehr, dass wir da dieses Jahr weiterkommen. Und natürlich jede Hasenkrankheit.

Der hirnrissigste Plan?

Während Lernstress noch abnehmen, einen Mann finden und die perfekte Hausfrau sein zu wollen.

Die gefährlichste Unternehmung?

kann mich an keine erinnern

Die teuerste Anschaffung?

ein Umzug :-( also eigentlich zwei inklusive Rechtsanwalt und so…

Das beste Buch?

ich hab erst Ende des Jahres wieder mit Lesen angefangen, daher ist das einzige Buch auch das beste Buch: Die Fettlöserin von Nicole Jäger. Knackig, sarkastisch und beschreibt genau den Weg, den ich 2014 erfolgreich gegangen bin und irgendwann auch wieder gehen werde.

Der ergreifendste Film?

Er ist wieder da. War aber ehrlich gesagt auch der einzige Film neben Sonntagsherzkino, den ich geschaut habe.

Die beste CD?

Wieder ausgekramt: Les Miserables die Musik zum Film. Nachdem ich die Musik lange Zeit nicht hören konnte ohne einen Heulkrampf zu kriegen, bin ich da scheinbar wieder geheilt. Wäre sehr schade um die tollen Stücke gewesen.

Das schönste Konzert?

gab es keins

Lied des Jahres?

Supergirl

Die meiste Zeit verbracht mit?

Chef und Kollegen

Die schönste Zeit verbracht mit?

Meiner Familie, meinen Freunden, meinen Kollegen, den Hasen, Herrn C., Kochen

2015 zum ersten Mal getan?

Eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen, einen Anwalt aufgesucht, vor einem Prüfungsausschuss vor Freude geweint.

2015 nach langer Zeit wieder getan?

Bei meinen Eltern eingezogen

Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Umzugsscheiß, Hyperakusis, kranke Hasen, bei meinen Eltern wohnen, Lernstress, Körbe bekommen…

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

„Ich verbringe nicht eine Nacht in dieser Wohnung!“

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Keine Ahnung

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Kino mit Herrn C :-)

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Wir fanden Ihren Vortrag ganz toll, Sie bekommen 95 Punkte.“ „wir freuen uns auf dich. Die Miete beträgt 450€.“

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Wort des Jahres?

Fachkauffrau

Unwort des Jahres?

Umzug

Lieblingsblogs des Jahres?

Daily Pia, Miss Konfetti, Die Fettlöserin

Vorsätze, Wünsche und Ziele 2015 eingehalten und erreicht?

Sketchnotes 2015
Sketchnotes 2015

IHK Prüfung: check! mit ner 2 insgesamt bestanden, die mündliche mit ner 1 gerockt. Das war der ganze Lernstress echt wert!! Und ich bin jetzt geprüfte Fachkauffrau für Einkauf und Logistik (da darf man ruhig mal ein bisschen mit angeben)

Mehr Sport: ääääähm jaaaa… *räusper* nee…

Umzug: jaha umgezogen bin ich. Sogar sehr oft. Zweimal selbst und bei zwei Umzügen hab ich geholfen. Ne neue Wohnung hats mir leider bisher nicht gebracht. Jetzt hoffe ich eben, dass das nächstes Jahr so klappt wie geplant, gehofft, gewünscht. Merke: Sketchnotes deutlicher ausführen. Wenn du ne Wohnung willst mal verdammt nochmal die Wohnung und nicht den Umzugswagen!

Gewicht anpassen: ja öhm…nee, aber nicht schlimm

Die große Liebe finden: ahahahaha…nee

Routinen im Haushalt: naja, da ich nach nem halben Jahr keinen Haushalt mehr hatte, hatte sich das erledigt.

Fazit:

Ich brauch das alles nicht zwingend nochmal… 2015 hat mich viel Geld und Kraft gekostet und auch wenn ich einiges dazulernen konnte und auch ein paar schöne Erfahrungen machen durfte, soll 2016 bitte bitte nicht nochmal so heftig sein.

 

 

 

 

 

 

* Liebe * Sex * Kraft *

Liebe Sex Kraft
Liebe Sex Kraft

Ein frohes neues Jahr!

Bevor ich über das alte Jahr schreibe, mag ich über das neue schreiben. Ich bin sehr gut reingekommen. Wir haben im kleinen Kreis gemütlich, lecker und recht flüssig gefeiert. Es war wirklich schön und passend. Mein Bruder ist noch da und sobald er und seine Freundin gleich gefahren sind mache ich mich noch ein Ründchen ab ins Bett. Und später evtl. noch in die Sauna.

Das Bild oben wurde in den letzten Tagen auf Facebook geteilt. Meine Wörter, die ich gefunden habe waren: Liebe, Sex und Kraft. Ich mag die. Sie sollen mich durch das neue Jahr begleiten.

Liebe: Ich denke da gar nicht mal an eine Liebe zu einem Mann. Denn, ganz ehrlich, ich glaub nicht, dass ich einen finden werde, und ich glaub auch nicht, dass ich wirklich ein Beziehungsmensch bin. Aber darüber mag ich irgendwann auch mal schreiben. Ich denke zum einen an die Liebe zu mir selbst. 2016 mag ich wieder mehr auf mich acht geben. Für mich sorgen, für mich da sein. Ich will mir Gutes tun. Ich möchte mich wieder bewusst mehr bewegen, wenn ich es schaffe auf meine Ernährung achten. Ich möchte leidenschaftlich sein, Glücksmomente haben und genießen.

Ich denke aber auch an die Liebe zu meiner Familie und meinen Freunden. Ich möchte versuchen etwas geduldiger und toleranter zu sein. Und auch offener für Neues.

Sex: mag ich auch wieder öfter haben. Wenn ich schon Single bin, dann will ich das auch bitte richtig auskosten und genießen. Spätestens, wenn ich dann wieder eine eigene Wohnung habe!

Kraft: Die wünsch ich mir fürs kommende Jahr. Ich geb mir Mühe Kraft aus kleinen Momenten zu ziehen. Momenten, die ich bewusst erlebe und genieße. Ich möchte Achtsamkeit üben und glaube, dass das ein guter Weg wird. Ich hoffe es passiert nichts was mich wieder total aus dem Gleichgewicht haut. Und wenn doch, dann versuch ich mich an meinem Masterplan zu orientieren.

In den nächsten Tagen werde ich mal meine Sketchnotes für 2016 machen und die von 2015 vorstellen und analysieren. Und einen Jahresrückblick will ich noch schreiben. Aber wie gesagt, gleich kuschel ich mich erst nochmal eine Runde unter die Decke.