Tagebuchbloggen 31.10.2015

Heut war ein schöner Tag! Ich hab ausgeschlafen, dann war ich ein bisschen fleißig und hab aufgeräumt, dann hab ich ein bisschen gebloggt, dann hab ich Päuschen gemacht, dann war ich einkaufen, dann war ich bei meiner Kollegin und jetzt schreib ich noch schnell was ich heute gemacht habe :-)

Beim Autofahren hab ich die kühle Luft und die Herbstsonne genossen und dabei zu Tanz der Vampire gesungen.

Ich hab mir ein paar Kleinigkeiten gegönnt.

Bei meiner Kollegin bin ich spontan zum Essen eingeladen worden. Es gab leckeres Maishuhn gefüllt mit Äpfeln und Maronen, Kartoffel-Sellerie-Püree und Kürbisgemüse aus dem Ofen, das so perfekt und aromatisch war, dass ich mich hätte reinsetzen können!! Dazu einen herbstlichen Salat mit Speck und karamellisierten Maronen…also nur ein kleines Abendessen. Wir habens halt einfach echt drauf. Und dann haben wir noch ewig gequatscht und es war so schön mal wieder zu erfahren, dass ich genau so wie ich bin gemocht werde! Tschaka!

Jetzt mach ich mich in die Heia, denn morgen geh ich auf den Flohmarkt und koch leckeres Abendessen. Davon solls dann auch Bilder und Rezepte geben.

Bis auf die Tatsache, dass ich keine Wohnung habe, mag ich mein Leben grade so wies ist.

Und hier noch ein paar Impressionen vom Abendessen. Leider gibt es kein Bild vom fertigen Gericht, nur nachdem wir es fertig gemacht hatten.

Nackiges Maishuhn (es war Franzose)
Nackiges Maishuhn (es war Franzose)
Italienischer Rinderschinken auf dem Weg zur Knusprigkeit
Italienischer Rinderschinken auf dem Weg zur Knusprigkeit
In Progress
In Progress
Pronto!
Pronto!
Knuspriges Hinkel
Knuspriges Hinkel
Was übrig blieb...
Was übrig blieb…

Glücksmomente Oktober 2015

Pia von Daily Pia hat eine zeitlang ihre Glücksmoment gesammelt und wöchentlich veröffentlicht. Ich fand das immer super. Es geht darum aufmerksam durchs Leben zu gehen und auch wenn gefühlt grade alles oder vieles scheiße läuft, eben die kleinen Sternstunden trotzdem wahrzunehmen. Ich mag erstmal mit monatlichen Sammlungen anfangen. Wir schauen mal wohin sich das entwickelt:

Beginnen möchte ich mit einem Glücksmoment der noch Ende September stattfand (mein Blog meine Regeln,kann ich also brechen so viel ich will :-))

Fachpack Nürnberg
Fachpack Nürnberg

Ich war auf der Fachpack in Nürnberg und wurde einfach mal komplett geflasht! Es war der Wahnsinn. Ich bin ja untere anderem Einkäuferin für Verpackung und wahrscheinlich können nicht viele meine Begeisterung für Verpackung nachvollziehen, aber ist nicht schlimm, ich kann auch nicht nachvollziehen, wie man freiwillig für nen Marathon trainieren kann. Sooo viel Input, Ideen, Innovationen, einfach absoluter Wahnsinn! Freue mich schon auf nächstes Jahr und hoffe, dass ich meinem Chef dann zwei Besuchstage aus den Rippen leiern kann.

Discobowling mit Kollegen
Discobowling mit Kollegen

Meinem relativ spontanen Aufruf folgend, machten sich 7 Kollegen eines Freitags auf um eine wilde Kugel zu schieben. Wir starteten um 17:00 Uhr und das ganze endete um 23:00 Uhr, jedenfalls für die meisten von uns.. :-) Es machte unglaublichen Spaß, wir aßen leckere Burger und lachten und quatschten bis zum Umfallen. Eine perfekte Konstellation, ein wunderbarer Abend, der absolut wiederholungsbedürftig ist!

Kino - Er ist wieder da
Kino – Er ist wieder da

Ein toller Film. Lustig und erschreckend zugleich! Ich mag es, wenn Filme, Bücher, Bilder, Musik mit meinen Gefühlen spielen, in mich eindringen, mich berühren. An diesem Film mochte ich auch besonders die Art der Umsetzung, die Schauspieler und das Drehbuch. Ein echt gelungener Film!

SAUNA

Aus, denke mal, nachvollziehbaren Gründen gibts keine Fotos aus der Sauna…hihi. Im Oktober war ich zweimal da und es tat unfassbar gut. Die Wärme, die Ruhe, die Düfte, der Reiz zwischen heiß und eiskalt. Ich mag es auch nackt zu sein. Ich fühle mich dann sehr frei (höhö) und bei mir. Beim zweiten Besuch hatte ich tatsächlich auch einen klitzekleinen Flirt und das tat meinem Selbstbewusstsein verdammt gut.

Herbstmoment
Herbstmoment

Immer wieder konnte ich im Oktober kurz innehalten und dieses besondere Licht, die Stimmung und Farben aufnehmen, bewundern, genießen. Das sind dann so Miniglücksmomente, wenn einem bewusst wird, dass einem wieder etwas bewusst wird. Wenn die emotionale Taubheit aufhört.

Organisation am Arbeitsplatz

Im Oktober hab ich viel dafür getan auf der Arbeit wieder auf ein Level zu kommen, mit dem ich mich wohl fühle, das meinen Ansprüchen genügt (also den normalen, nicht den überhöhten und unerbittlichen)und ich bin wirklich zufrieden, wie es im Moment läuft. Nicht zuletzt, weil ich dafür auch schon positives Feedback erhalten habe.

kleine Lebenshilfe
kleine Lebenshilfe

Geholfen hat und helfen wird mir sicher die kleine Unterstützung. Ich mochte diese Stimmungsschwankungen nicht mehr aushalten und wünschte mir ein dickeres Fell. Es war eine wirklich gute Entscheidung und deshalb ein kleiner Glücksmoment.

Familienzeit

Wir waren Steak essen und haben so viel gelacht und geredet, dass ich kein Bild gemacht habe. Aber ich hab den Abend sehr genossen. Meine Schwiegerfreundin hat mir mal wieder bewiesen, dass sie sehr viel mehr ist als nur die Freundin meines Bruders und dafür danke ich ihr von Herzen!!

Das waren meine Glücksmomente im Oktober. Ich werde im November sicher etwas aufmerksamer und mit gezückterer Kamera durch die Gegend laufen.

Archivbloggen – Träume – 07/15

Manche Artikel schreibe ich offline und lasse sie erstmal liegen, um sie später nochmal mit „klarem“ Kopf zu lesen und evtl. zu veröffentlichen.

Folgendes hab ich geträumt:

Ich bin drei oder vier Jahre alt und sitze in meinem hellen Kinderzimmer vor der weißen Wand. Neben mir viele Farben, aus denen ich einen wunderschönen Rosaton mische.

Ich verreibe ihn zwischen meinen Händen und genieße das feuchte, glitschige Gefühl. Ich sehe meine rosa Hände an und finde sie wunderschön. Dann schaue ich auf die weiße Wand vor mir und fühle mich von ihr wie magisch angezogen. Ohne dass ich es verhindern kann nähern sich meine Kinderhände der Wand und ich hinterlasse zwei leuchtend rosa Abdrücke. Sie sind so wunder wunderschön.

Ich betrachte sie glücklich.

Plötzlich steht mein Vater neben mir. Erschrocken schaue ich auf und meine Augen füllen sich mit Tränen, ich weine aus Angst davor ihn wütend gemacht zu haben und bestraft zu werden.

Mein Vater hockt sich neben mich. Er nimmt die Farben und verreibt etwas Blau zwischen seinen Händen. Dann drückt er seine Vaterhände neben meine Kinderhände an der Wand. Seine Abdrücke neben meinen sehen noch viel schöner aus. Ich schaue ihn an und er lächelt.

Dann verzieren wir gemeinsam die Wand in allen möglichen Farben mit unseren Händen.

Später badet er mich und bringt mich ins Bett. Ich schlafe glücklich und mit dem Gefühl behütet zu sein ein.

Es wird…

Ich mags ja nicht verschreien, aber ich glaube es wird so ganz langsam so ein bisschen. Ich spüre weniger Erschöpfung. Ich kann mich deutlich besser konzentrieren, es findet eine Erholung statt. Vor zwei Wochen war ich beim Arzt. Er hat mich gefragt was los ist und ich bin in Tränen ausgebrochen. Jetzt nehme ich Johanniskraut. 900mg am Tag. Ich glaub das war eine gute Entscheidung!

Auf der Arbeit hab ich einen halben Samstag dran gegeben meinen Arbeitsplatz aufzuräumen und neu zu strukturieren. Das hat sich jetzt zwei Wochen lang wunderbar bewährt. Ich hab einen Scheiß weggeschmissen…meine Güte, was sich da alles ansammelt. Früchtetee, dessen Früchte mittlerweile auf der roten Liste stehen könnten…Es war so unglaublich befreiend!!!

Und es fällt mir jetzt viel leichter meinen Arbeitstag zu ordnen, mich zu konzentrieren.

Es gibt einen Eingangskorb, in dem ich alles sammel, was mir den Tag über auf den Schreibtisch flattert: Lieferscheine, die zugebucht werden müssen, Tagespost, Produktmuster, etc…am Nachmittag nehme ich mir den vor und arbeite ihn einmal durch. Was ich gleich erledigen kann wird gleich erledigt. Alles andere wird sortiert in Körbe für: Ablage, Ablage zu einem best. Kunden, Prüfen, Warten auf Rückmeldung und bearbeiten.

Meine E-Mails sortiere ich nach einem Farbleitsystem 1-2 mal am Tag und gehe hier vor wie beim Papierkram. Parallel dazu führe ich eine To-Do Liste, von der ich mir immer 1-4 Punkte runternehme und nach Prioritäten geordnet abarbeite.

Und das läuft gut! Ich bin so stolz und zufrieden. Die Listen werden immer kürzer.

Ich hab auch einen neuen Rythmus gefunden mit dem ich gut klar komme. Ich fange, dank Gleitzeit, um 09:00 Uhr an und höre irgendwann zwischen 18:00 Uhr und 19:00 Uhr auf.

Da ich ja noch bei meinen Eltern wohne muss ich keine Hausarbeit und selten Erledigungen machen. Außerdem hab ich nicht den Freiraum für meine anderen Hobbies, den ich bräuchte, also passt das so ganz gut.

Mit meinem Ohr gehts am Montag ins MRT…also mein ganzer Kopf muss da rein, nicht nur das Ohr :-)…ich hoffe sie finden etwas und ich hoffe es ist behandelbar.

Einfach mal machen

Einfach…mal…machen…

in den letzten Wochen saß ich häufig an meinem Schreibtisch und starrte den Bildschirm an. Vor mir, neben mir, in mir, im Bildschirm, überall ein riesiger Berg Arbeit. Wo anfangen? Was liegen lassen?

Im Zuge der Weiterbildung hatten sich Aufgaben aufgetürmt, die ich zeitlich und kopfmäßig nicht abarbeiten konnte wie vorher. Ich bin ein gründlicher Mensch. Ich mache nicht gerne Fehler. Also eigentlich ist mein Anspruch keine Fehler zu machen, nie! Dass das praktisch nicht möglich ist weiß ich, trotzdem halte ich den Anspruch für wichtig. Ich liefere gern gute und korrekte Arbeit ab. Dafür dauert der ein oder andere Vorgang auch mal etwas länger, das nehme ich gerne in Kauf. Bis zur Weiterbildung hab ich meine Aufgaben auch immer gut geschafft. Und dann passierte das hier und ich kam unfassbar ins Straucheln. Ich machte Fehler, vergaß Aufgaben teilweise und brauchte soooo lange für alles. Mein ständiger Begleiter waren die Sätze: „Tut mir leid, hab ich noch nicht geschafft.“ „Sorry, hab ich vergessen, mach ich noch“ Und ich habs gehasst. ABGRUNDTIEF!

Seit ein paar Wochen stellt sich trotz weiterhin doofer Begleitumstände eine Erholung ein. Und trotzdem saß ich da, vor meinem Bildschirm und starrte… wo nur anfangen????

Meine liebste C. gab mir dann den (Achtung Ironie) unfassbar neuen und innovativen Tipp : „Mach dir ne Liste und dann priorisiere!“ Ja ähm…ok…? Gut, den Tipp kenn ich, hab ihn auch schon mal angewendet, aber in diesem Chaos?

Es ging tatsächlich fast ein ganzer Tag damit drauf diese Liste zu erstellen und zu priorisieren. Dass am Anfang eigentlich alles Priorität 1 hatte war anzunehmen und dann kam der rettende Gedanke: „Wenn eh alles am wichtigsten ist, dann ist es doch egal wo ich anfange und was liegen bleibt. Schlimmer wird es letztlich nur, wenn ich gar nichts mache.“ Jup, manchmal sind die einfachsten Erkenntnisse die schwierigsten.

Und letzte Woche fand ich dann wieder in den Flow. Ich machte die Liste, aktualisierte sie und machte immer weiter damit. Klar kommen bei mir täglich neue Dinge hinzu, ich muss ständig neue Prioritäten setzen, auf Zuruf schnell Dinge erledigen, aber ich hab meine Liste als Leitfaden, als Geländer, zu dem ich immer wieder zurückkomme.

Heute war ich nach 4 Tagen Krankheit wieder an der Arbeit. 240 ungelesene E-Mails und ich hab mich nicht beirren lassen. Ich hab mich kurz mündlich auf den neuesten Stand bringen lassen, hatte mir auf der Fahrt zur Arbeit bereits die aller brennendsten Punkte überlegt, die ich noch nicht erledigt hatte und dann hab ich angefangen: Liste machen, Priorisieren, abarbeiten!

EINFACH MAL MACHEN!

Und ich war so im Flow, ich bin noch total aufgedreht, aber positiv, voll Energie, ich hab sogar kurz überlegt noch was sportliches zu machen, den Gedanken aber aufgrund der Erkältung wieder verworfen (ich bin mir noch nicht sicher, ob es nicht doch ne Ausrede war, aber soll mir jetzt mal noch egal sein). Wichtig ist: ES GEHT MIR GUT!

jetzt fehlt nur noch ne Wohnung…

Aufundabundaufuundabundaufund…

2014 war sowas von mein Jahr. Es war das erste Mal, dass ich mich wirklich frei von Depressionen gefühlt habe. Ich habe zum ersten Mal erlebt was es bedeutet stabil und glücklich zu sein, unbeschwert, voller Energie, entspannt und in mir selbst ganz tief ruhend. Ich hab aus dem nichts 15 Kilo abgenommen. Schwupp – weg waren sie.

Ergebnis einer 1 jährigen Schematherapie bei einem ganz wunderbaren Therapeuten. Eine Therapei, die ich ich gar nicht machen wollte. Ich empfinde es als großes Glück, dass ich genau zum richtigen zeitpunkt den richtigen Therapeuten mit der richtigen Therapieform gefunden habe. Nach 15 Jahren hat es endlich gepasst. Sicher haben auch die Therapien in den Jahren zuvor viel geholfen. Ich bin davon überzeugt, dass man sich eben nur Stückweise, Schichtweise an sein Problem heranarbeiten kann. für mich zumindest war es so der richtige Weg.

Der Unterschied war deutlich spürbar und auch sichtbar:

Juli 2013
Juli 2013
und ziemlich genau ein Jahr später
und ziemlich genau ein Jahr später

Ich finde diesen Unterschied einfach nur SAUKRASS!

Und weil es mir so gut ging dachte ich mir: hey machste mal was richtig cooles, machst ne Weiterbildung. Nebenberuflich für  10 Monate mit ner schönen IHK-Abschlussprüfung, damit es eben richtig rockt.

Also angemeldet und losgelegt. Das war im September 2014.

Im Dezember 2014 saß ich zum ersten mal wieder zum Boostergespräch bei meinem Therapeuten. „ich schaff das nicht, ich will das nicht versauen, ich will mindestens mit ner zwei abschließen, ich …hab dann wohl mal wieder unerbittliche Ansprüche…“ trotz Gesprächen, viel für mich tun und auf mich aufpassen wuchs mir der Stress unsagbar über den Kopf. Im Februar hatte ich permanent Herzrasen, Muskelzuckungen, Schlafstörungen, Panikattacken und eine Hyperakusis. Im April sollte die schriftliche Prüfung sein, im Juli dann die mündliche.

Ich ließ mir Lorazepam verschreiben um wenigstens ab und zu schlafen zu können. Parallel zum ganzen Lernstress versuchte ich noch eine Wohnung und den perfekten Partner zu finden :-( arbeiten ging ich ja auch noch und da war auch noch ein Haushalt zu versorgen.

Im März dann fand ich die perfekte Wohnung, wie ich dachte. Ich wusste nicht, dass sich das als absoluter Alptraum entpuppen würde… Das gab mir aber erstmal Kraft. Ich würde die schriftliche Prüfung machen, dann umziehen, die mündliche und dann hätte ich endlich Zeit für mich, könnte mich entspannen, wieder LEBEN. Und Abnehmen, denn die 15 Kilo saßen wieder auf den Hüften.

Die schriftliche Prüfung kam und ich hatte so ein Naja-Gefühl…ich hoffte auf die 50 Punkte, die mich zumindest bestanden haben ließen. Ich fing an Kisten zu packen, die alte und die neue Wohnung zu renovieren, kaufte einige neue Möbel, anderes wurde verkauft oder zum Sperrmüll gebracht. Das alles kostete mich sehr sehr viel Kraft…

Einige Tage vor dem Umzug zeigte sich dann, dass der neue Vermieter eine sehr schwierige Person war, die Maklerin mehr ihre eigenen als meine Interessen vertreten hatte und mir der ganze schöne Traum laut scheppernd um die Ohren flog.

In diesen Tagen hatte ich mehr Nervenzusammenbrüche als in den letzten 5-8 Jahren. Das End vom Lied: ich zog nicht in die Wohnung, zuerst nur meine Möbel, die ich zwei Wochen später wieder heraus holte. Die Möbel zogen in ein Lager, ich zu meinen Eltern. Ich bekam unschöne Post von einem unfreundlichen Anwalt, suchte meinerseits einen Anwalt auf, war 3500€ ärmer, dafür um eine Küche reicher, die ich nicht mehr brauchte und nicht los bekam. Ich hatte keine Wohnung, keine Kraft, keine Nerven und kein Geld mehr…

So kam es, dass mir die mündliche Prüfung schon fast egal war. Die schriftlichen Ergebnisse hatte ich in der Zwischenzeit bekommen und ich hatte alle Fächer bestanden, teilweise sogar DEUTLICH besser als erwartet. Mir konnte in der mündlichen nicht mehr viel passieren, so war ich in diesem Punkt zum ersten Mal fast tiefenentspannt. Und es lief SAUGUT! Diese Prüfung wird mein absolutes Jahreshighlight sein. Ich hab 30 Minuten derart gerockt, dass ich mit 97% belohnt wurde. Ich war und bin so unendlich stolz auf mich!

Seitdem bin ich auf Wohnungssuche…es ist nicht so einfach, weil ich mich stark davor scheue das nächst Beste zu nehmen. Ich möchte eigentlich was, wo ich mich wohl fühle, und da das abhängig ist von möglichst wenig direkten Nachbarn und der Möglichkeit mal zwei katzen halten zu dürfen, ist es nicht so einfach…

Mit meinen Eltern komme ich weitestgehend gut klar, aber es ist schon schwierig…für beide Seiten…ich versuche optimistisch zu bleiben und überlege wo ich meine Ansprüche an die neue Wohnung zurückschrauben kann.

Es wird sich schon was finden…hoffe ich…ich hänge nur grade irgendwie in der Luft und komm nicht so richtig mit den Füßen auf den Boden. Das gefühl ist doof, und bestimmt gibts dafür auch ein Schema, aber meine Unterlagen sind ja in irgendeinem Umzugskarton im Lager…